Aktuelles


3. Oktober 2017 - Abkochen an der Feuerwehrhütte

Am 3. Oktober veranstalteten der DRK OV Kannenbäckerland e.V. und die Freiwillige Feuerwehr Hillscheid wieder ihr traditionelles Abkochen an der Feuerwehrhütte in Hillscheid.

Der goldene Oktober machte am Dienstag bei Regen und niedrigen Temperaturen erst einmal nicht von sich reden. Gegen Mittag zeigte sich das Wetter jedoch von seiner schönen Seite, und brachte uns neben Sonnenschein auch zahlreiche Besucher und Wanderer. Für das leibliche Wohl war wie immer mit einem leckeren Spießbraten vom Holzkohlengrill, selbstgemachter Erbsensuppe, Bratwurst und Pommes Frites sowie Kaffee und frischem Kuchen bestens gesorgt.

Der DRK OV Kannenbäckerland e.V. und die Freiwillige Feuerwehr Hillscheid bedanken sich bei allen, die wir an diesem schönen Dienstag als unsere Gäste begrüßen durften.


Menschenrettung Hand in Hand – das war Ziel der Übung am Sonntagmorgen

Für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid stand die Personensuche auf dem Übungsplan. Zur Unterstützung hatten die beiden Übungsleiter die Rettungshundestaffel des DRK OV Kannenbäckerland eingeladen.

Diese Rettungshundestaffel existiert seit 2013 und bildet ausschließlich Flächenhunde aus. Bei der Flächensuche muss das Team im unwegsamen Gelände oder in großen Waldflächen auch nach vermissten Personen suchen und für diese medizinische Hilfe in die Wege leiten. Die Hunde werden dabei so ausgebildet, dass sie ein Gelände auf menschliche Witterung hin durchstöbern.

Mit insgesamt drei Rettungshundeteams trafen sich die Kameraden der Feuerwehr am Euler, wo die ersten Informationen bekannt gegeben wurden. Die Übungsleiter hatten vier Personen im Waldgebiet versteckt. Diese sollten durch die Rettungshunde gefunden werden, und anschließend von den Kameraden der Feuerwehr gerettet werden.

Nun begann die Arbeit für die Rettungshunde. Nach kurzer Einweisung durch den Hundeführer ging auch schon die Suche los. Staffellleitung Gabriele Freytag erklärte den Kameraden, dass die Hunde die gefundenen Personen „verbellen“. Hierbei bellt der Rettungshund so lange bei der gefundenen Person, bis sein Hundeführer bei ihm ist. So wartete man auf das Bellen des Hundes, welches auch bald zu hören war. So konnten die Kameraden, ausgerüstet mit Rettungstuch, Trage und Rettungsrucksack, die vermissten Personen aufsuchen. Hierbei wurden auch nochmal die verschiedensten Rettungstechniken angewendet.

Zum Abschluss der Übung gab es nochmal einen kurzen Austausch zwischen Rettungshundestaffel und Feuerwehr und man war sich einig, dass dies sicherlich nicht die letzte Übung zusammen war. Hiermit nochmal einen Herzlichen Dank an die Teams der Rettungshundestaffel des DRK OV Kannenbäckerland und unsere vier vermissten, die wohlbehalten wieder zuhause sind.


Heißausbildung für Atemschutzgeräteträger

Wie bereits im vergangen Jahr hatten die Kameraden der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen wieder die Möglichkeit, zur Realbrandausbildungstrainings des Westerwaldkreises zu fahren. Am Samstag den 09.09.2017 fuhren 8 Kameraden aus Höhr-Grenzhausen, Hillscheid und Hilgert, unterstützt durch die Atemschutzgerätewarte, zur mobilen gasbetriebenen Brandsimulationsanlage (Brandtrailer) nach Selters.

Unter fachkundiger Anleitung von Ausbildern des Westerwaldkreises wurden das richtige Vorgehen im Innenangriff, das richtige Öffnen von Türen zum Brandraum, sowie die bestmögliche Raumkühlung mittels eines Hohlstrahlrohres geübt. Im Brandtrailer stellten sich die Trupps ausgerüstet mit Schutzausrüstung und Atemschutzgerät Brandszenarien bei stetigen knapp 400 Grad Celsius.

Eine der größten und nicht zu unterschätzende Gefahren für Atemschutzgeräteträger im Realeinsatz ist der sogenannte "Flash-Over". Die Raumdurchzündung bezeichnet den schlagartigen Übergang eines Schadenfeuers (z. B. Zimmerbrand) von der Entstehungsphase hin zur Vollbrandphase. Dieser Vorgang ereignet sich zumeist sehr rasch über den gesamten Brandraum.

Nach einem spannenden und erfahrungsreichen Tag in Selters kehrten die Kameraden wieder nach Hause zurück. Wir bedanken uns bei der Freiwilligen Feuerwehr Selters, den Ausbildern und allen Beteiligten.

Weitere Artikel auch unter folgenden Facebook-Seiten der Feuerwehr Selters und Feuerwehr Ruppach-Goldhausen


Jahresausflug 2017 der Feuerwehr Hillscheid

Am Samstag den 26.08.2017 trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid, begleitet von Freunden und Förderern, um zum Jahresausflug 2017 zu starten.

Nach dem im Jahr 2016 durch das 125-jährige Jubiläum kein Ausflug stattgefunden hatte, war es dieses Jahr wieder an der Zeit. Um 10:00 Uhr versammelten sich die Ausflügler am Feuerwehrhaus Hillscheid. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Ersten Vorsitzenden ging es mit dem Bus am schönen Rhein entlang nach Bonn. Bei einem kleinen Zwischenstopp konnte mit Sekt und Gebäck gefrühstückt werden.

Gegen 12 Uhr traf die Reisegruppe am ersten Ziel des Tages ein, dem "Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland" in Bonn. Hier konnten die „Objekte im Dunkeln“ im sonst unzugänglichen Depot entdeckt werden, sowie die Auto-Ausstellung "Die Deutschen und ihre Autos" oder das Kanzlerzimmer und Kabinettssaal.

Gegen 15:00 Uhr ging es zurück zum Bus und weiter zum zweiten Ziel des Tages, dem Laacher See in der Vulkaneifel. Bei bestem Wetter hatte jeder die Möglichkeit, den See oder die Abtei mit ihren schönen Grünanlagen und der Gärtnerei zu erkunden.
Zum Abschluß ging es dann gemeinsam am Seeufer entlang zum Restaurant "Blockhaus am Laacher See", wo für alle ein deftiges Abendessen wartete. Nachdem nach einem ereignisreichen Tag der Hunger und Durst gestillt war, fuhr die Gruppe mit dem Bus um 20:30 Uhr zurück nach Hillscheid.


5 Jahre CAP-Markt und Bäckerei Conrad in Hillscheid

Am Samstag den 19.08.2017 feierten der CAP-Markt sowie die Bäckerei Conrad in Hillscheid ihr 5-jähriges Jubiläum. Mit einem großen Programm ab 16 Uhr mit Showkochen, Kinderbelustigung, Tanzvorführungen sowie einer Fahrzeugausstellung der Feuerwehr und des DRK war für die zahlreichen Gäste einiges geboten.
Die Kameradin und Kameraden der Feuerwehr Hillscheid freuten sich, Teil der Festivität zu sein, und konnten den Gästen anschaulich ein Stück Feuerwehrtechnik darstellen.


Großbrand in Ransbach-Baumbach

Die Freiwillige Feuerwehr Höhr-Grenzhausen wurde an Donnerstag gegen 02:40 Uhr zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Ransbach-Baumbach bei einem Brand in einem Reifenlager alarmiert. Bereits auf der Anfahrt nach Ransbach-Baumbach wurden weitere Einheiten im Kreis hinzugezogen. Bei Eintreffen brannte eine ca. 3000 qm große Halle fast im kompletten Ausmaß. Da die Wasserversorgung sich in den ersten Minuten schwierig gestaltete, wurde auch die Einheit Hillscheid nachalarmiert. Diese hat mit dem Schlauchwagen rund 1000 m Schlauchleitung vom Erlenhofsee zur Einsatzstelle verlegt. Auch wurden hier die Atemschutzgeräteträger in den Einsatz gebracht. Der Gerätewagen Atemschutz wurde insgesamt zweimal, an dem drei Tage lange andauernden Einsatz angefordert, zur Sicherstellung ausreichend verfügbarer Atemschutzgeräte. Die Teileinheit des Gefahrstoffzuges Höhr-Grenzhausen hat im Kreisgebiet zusammen mit den Kameraden aus Rennerod Luftmessungen vorgenommen, da es eine massive Rauchentwicklung gab. Nach rund 12 Stunden ununterbrochenem Einsatz konnten die ersten Kräfte der Feuerwehren Höhr-Grenzhausen und Hillscheid den Einsatzort verlassen um die Fahrzeuge wieder aufrüsten und somit einsatzbereit zu machen und ein paar Stunden Schlaf nachholen zu können. Am Donnerstag gegen 22 Uhr waren alle Einheiten der VG Höhr-Grenzhausen wieder zuhause.

Am Freitag, gegen 9 Uhr wurde dann erneut die Feuerwehr Höhr-Grenzhausen alarmiert um die Schlauchleitungen vom Erlenhofsee zur Einsatzstelle abzubauen. Die Aufräumarbeiten haben sich nicht nur über den gesamten Freitag und Samstag, sondern noch über die ganze folgende Woche hingezogen.

Die Freiwillige Feuerwehr Hilgert wurde bereits gegen 3 Uhr am Donnerstag zur Sicherstellung des Brandschutzes in der gesamten Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen und die Autobahn in die Bereitstellung alarmiert und besetzten die Wache.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal bei allen Einsatzkräften bedanken, die den gesamten Feiertag und die folgenden Tagen unermüdlich zum Erfolg des Einsatzes beigetragen haben.

Ihre Freiwillige Feuerwehr Höhr-Grenzhausen, Hillscheid und Hilgert


Die VG Höhr-Grenzhausen frühstückt - und die Feuerwehr Hillscheid macht mit

Am Sonntag den 18. Juni 2017 lud das Quartiersmanagement Höhr-Grenzhausen zum zweiten Mal die ganze Verbandsgemeinde zum Frühstück ein.
Und die Freiwillige Feuerwehr Hillscheid war dabei!
Um 9 Uhr trafen sich die aktiven Kameraden sowie die Alterskameraden samt Partnern zum gemeinsamen Frühstück im Feuerwehrgerätehaus Hillscheid. Die Tafel war mit allerlei Belägen sowie frisch selbstgemachtem Rührei und Speck reichlich gedeckt. Bei bestem Wetter wurde bis in die Mittagsstunden gemeinsam gegessen.

Wir freuen uns schon darauf, auch im kommenden Jahr wieder dabei sein zu dürfen.


Hüttenfest an Christi Himmelfahrt an der Feuerwehrhütte

Kaiserwetter mit angenehmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein lockte zahlreiche Gäste am Donnerstag den 25.05.2017 an die Feuerwehrhütte in Hillscheid. Anlass war das traditionell und jährlich stattfindende Hüttenfest an Christi Himmelfahrt.
Für das leibliche Wohl hatte die Hillscheider Feuerwehr wie immer bestens gesorgt. Selbstgemachte Erbsensuppe, Spießbraten vom Holzkohlengrill, Pommes Frites und Bratwurst sowie kühle Getränke und eine große Kuchenauswahl hielten die Besucher bis in den späten Nachmittag im Wald.

Die Kameradin und Kameraden freuen sich darauf, sie am 3. Oktober wieder an der Feuerwehrhütte begrüßen zu dürfen.


Girls-Day: Zeige deine starke Seite - werde Eine von uns!

Die Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen mit den Einheiten Hilgert, Hillscheid und Höhr-Grenzhausen haben derzeit eine Mannschaftsstärke von 75 Einsatzkräften. Davon stehen 5 Frauen ihren „Mann“. Ob Unterstützung bei der Einsatzleitung, Fahren der Einsatzfahrzeuge oder vorne am Strahlrohr, es gibt keine Tätigkeiten bei uns in der Wehr, die nicht auch von den Frauen übernommen wird. Es spielt keine Rolle ob Hausfrau und Mutter, Kauffrau im Groß- und Außenhandel, Lageristin oder Informatikkauffrau. Wir haben für jede eine passende Position. Auch die Jugendfeuerwehr besteht zur Hälfte aus Mädels. Bei Spannung, Spaß und Spiel zeigen sie, dass sie den Jungs in nichts nachstehen und im Team alle Ziele erreichen können.

Interesse geweckt? Mehr Infos?

Feuerwehr Höhr-Grenzhausen - Schreib uns eine E-Mail: info@fwhg.de oder wir sehen uns Samstag, Heinrich-Meister-Straße in Höhr-Grenzhausen

Feuerwehr Hillscheid – Schreib uns eine E-Mail: info@feuerwehr-hillscheid.de

Feuerwehr Hilgert (auch gerne aus Kammerforst und Faulbach) – Schreib uns eine E-Mail: info@feuerwehr-hilgert.de oder samstags nachmittags an der Wache, Brunnenweg in Hilgert


Jugendfeuerwehr belegt 2. Platz beim Geschicklichkeitsturnier auf Kreisebene

Die Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen hat am vergangenen Sonntag 26.03.2017 den zweiten Platz von 34 Mannschaften in Selters belegt. Neben Aufgaben die bei der Feuerwehr vorkommen wie z.B. Leinenwerfen, waren auch einige Teamaufgaben zu absolvieren. So musste ein Riesenmemory, bei dem es galt jeweils ein gleiches Pärchen unter umgedrehten Dosen zu finden, gemeinschaftlich auf Zeit aufgedeckt werden. Etwas mehr Feingefühl wurde bei dem Spiel „Dachdecker“ abverlangt. Hier balancierten die Jugendlichen mit einem Buch auf dem Kopf durch einen Hindernisparcours. Beim Dosenlaufen und beim „Dreh die Mutter“ ging es um Geschwindigkeit und das Arbeiten im Team. Auch in den anderen Spielen, von denen nicht alle Im Vorfeld bekannt waren, lief es sehr gut. So konnte unsere Jugendfeuerwehr einen stolzen zweiten Platz bestreiten.

Herzlichen Glückwunsch auch noch mal an dieser Stelle.


Haben die Westerwälder Feuerwehren ein Problem mit Frauen?

Haben die Westerwälder Feuerwehren ein Problem mit Frauen?
Stellungnahme der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen


Am Montagmorgen konnte man, in der Online- sowie in der Druckausgabe der Westerwälder-Zeitung, die oben zitierte Schlagzeile lesen. Eine Schlagzeile die, wie wir finden, sehr befremdlich und verstörend wirkt. Wir fassen kurz den Inhalt des Berichtes zusammen, den eine Feuerwehrkameradin aus dem Oberwesterwald, auf der Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes vorstellte:

Im Westerwaldkreis gibt es immer noch Feuerwehren, die aus Prinzip keine Frauen aufnehmen. Des Weiteren müssen sich Kameradinnen, die in der Einsatzabteilung aktiv sind, nicht selten blöde Sprüche anhören oder sie werden von den männlichen Kameraden nicht ernst genommen.

Die Aussagen wurden auch durch eine Umfrage, die Svenja Thomsen in dem sozialen Netzwerk „Facebook“ durchführte, bekräftigt.

Die Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen können seit rund 30 Jahren auf weibliche Mitglieder in der Jugendfeuerwehr und auch in der aktiven Wehr zurückblicken. In diesem Jahr erhält erstmalig eine Feuerwehrkameradin das silberne Ehrenzeichen für 25jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr.

Zurzeit sind fünf Frauen in den Feuerwehren der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen und verrichten Ihren Einsatz- und Übungsdienst, wie rund 70 Feuerwehrmänner es ihnen gleichtuen.

Sicherlich ist nicht jede Frau körperlich für den Innenangriff unter Atemschutz geeignet, aber definitiv auch nicht jeder Mann. Dafür gibt es aber noch genügend andere Aufgaben, die keine Schwerstarbeit darstellen. So fahren unsere Feuerwehrfrauen die Feuerwehrfahrzeuge und nicht nur den VW-Bus sondern auch das Löschfahrzeug und die Drehleiter, Führen eine Gruppe im Einsatz an oder Unterstützen die Einsatzleitung durch ihre Arbeit in der Feuerwehreinsatzzentrale.

Man kann nicht leugnen, dass der Ton in manchen Einsatzsituationen rau ist und nicht unbedingt der Angenehmste und Freundlichste ist, aber dies dient immer dem schnellen und effektivem Erreichen des Einsatzzieles. Persönliche Befindlichkeiten müssen da auch schon mal zurückstecken.

Spätestens in einem späteren Gespräch mit den Verantwortlichen können die oben genannten Probleme oft bereits im Keim ersticken werden, bevor solche Probleme anwachsen und an die Öffentlichkeit getragen werden.

Ein ganz wichtiger Bestandteil in jeder Feuerwehr ist eine gute Kameradschaft. Dazu gehören Frauen ebenso wie Männer.

Die Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde: Höhr-Grenzhausen, Hillscheid und Hilgert begrüßen weiterhin gerne Mädchen in der Jugendfeuerwehr und Frauen in der aktiven Wehr.

Die Wehrleitung Höhr-Grenzhausen


Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid

Am 17. März veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Hillscheid ihre Jahreshauptversammlung 2017 in der Cafeteria des Keramikmuseums Höhr-Grenzhausen. Wehrführer Christian Dilling begrüßte alle Anwesenden, insbesondere Bürgermeister Thilo Becker, den Wehrleiter Claus Hattenbach, den für die Feuerwehr zuständigen Sachbearbeiter der Verbandsgemeinde Wolfgang Brüssow und Frank Sellner als Vertreter der Jugendfeuerwehr sowie die zahlreichen Mitglieder des Fördervereins.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder verlas Schriftführer Hans-Jörg Merzbach den Jahresbericht 2016 über die Einsätze und sonstige Aktivitäten des vergangenen Jahres. Insgesamt wurde die Hillscheider Feuerwehr zwanzig Mal alarmiert. Sieben mal zu Brandeinsätzen, neun mal handelte es sich um verschiedene Hilfeleistungseinsätze, z. B. bei Unfällen oder bei einer Türöffnung. Vier mal wurde die Feuerwehr wegen brennender Fahrzeuge auf der Autobahn zur Unterstützung der Kameraden in Höhr-Grenzhausen alarmiert, wobei bei einem Einsatz „Brennender PKW nach VU auf der A48“ kein Fahrzeug aufgefunden werden konnte. Zusätzlich hat die Feuerwehr noch bei drei Veranstaltungen die Verkehrssicherung übernommen.

Anschließend las Kassierer Norbert Portugall den Kassenbericht vor und Dieter Müller berichtete über das Ergebnis der Kassenprüfung. Er bestätigte dem Kassierer wieder eine vorbildliche Kassenführung und beantragte, den Kassierer und den gesamten Vorstand für das abgelaufene Jahr zu entlasten. Die Entlastung erfolgte einstimmig.

Als Kassenprüfer wurden Dieter Müller und Joachim Kleemann einstimmig bei eigener Enthaltung wiedergewählt. Bürgermeister Thilo Becker dankte den Feuerwehrleuten für ihre Einsatzbereitschaft 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr und wünschte ihnen, dass sie immer unversehrt aus den Einsätzen zurückkommen. Dabei dankte er auch den Familienangehörigen für ihr Verständnis und die Unterstützung für die Tätigkeit in der Feuerwehr.

Insbesondere die Thematik „Hochwasserschutz“ spielte 2016 eine große Rolle, sodass ein technisches Hochwasser Schutzkonzept mit der VG Ransbach-Baumbach erstellt werden muss.

Abschließend übergab Wehrführer Christian Dilling dem Wehrleiter Claus Hattenbach das Wort.

Er berichtete, dass das Jahr 2016 mit 78 Kameradinnen und Kameraden im aktiven Feuerwehrdienst- davon 5 Frauen, ein sehr und Abwechslungsreiches und Ereignisreiches Jahr war.

Insgesamt wurden die Feuerwehren der Verbandsgemeinde im abgelaufenen Jahr zu 88 Einsätzen alarmiert.

Besonders hervorzuheben war ein Einsatz am 05.03.2016 in Höhr-Grenzhausen:
Wärend die Kameraden der Wache 1 in Höhr-Grenzhausen ihre Jahresdienstversammlung abhielten und die Speisen serviert wurde, erhielten Sie eine Alarmierung mit dem Stichwort F3 „Wohnhausbrand mit Menschenrettung“. In einem Aussiedlerhof in Höhr-Grenzhausen war ein Brand im Keller ausgebrochen. Die Feuerwehren aus Höhr-Grenzhausen, Hillscheid und Hilgert retteten insgesamt 7 Personen.

Claus Hattenbach stellte fest, dass die Zusammenarbeit der Feuerwehren in der VG sehr gut funktioniert, auch hier wird Jährlich in die Schulungen und Weiterbildungen investiert. In 2017 wird zudem die Feuerwehreinsatzzenrale (FEZ) neu überarbeitet und weiter Digitalisiert, gerade hier ist es wichtig, gut geschulte Kameraden zu haben, um auch in Einsätzen den Einsatzleiter möglichst gut zu unterstützen.

Der Wehrleiter dankte allen Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit, Bürgermeister Becker und der Verwaltung dankte er für die gute Zusammenarbeit.

Hennig Binder verlas den Jahresbericht der Jugendfeuerwehr. Neun Jungen und vier Mädchen sind dort zurzeit aktiv. 42 Übungsabende verbrachten die Jugendlichen mit allgemeiner und feuerwehrtechnischer Ausbildung. Auch am Geschicklichkeitsturnier in Westerburg wurde wieder erfolgreich teilgenommen – dort belegten die Jugendlichen 14. Platz.

Anschließend verpflichtete Bürgermeister Thilo Becker Markus Portugall zum Dienst in der Feuerwehr und ernannte ihn zum Feuerwehrmannanwärter.
Ebenfalls ernannte er Dominik Wieghardt zum Oberfeuerwehrmann und beförderte den Kameraden zum Truppführer.
Giovanni Perrotta wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert und Steffen Fritzsche zum Sicherheitsbeauftragten bestellt.

Als Dank und Anerkennung für ihre Unterstützung der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr wurde Artur Breiden für 25-jährige Mitgliedschaft im Verein zur Förderung der Feuerwehr geehrt.

Besonders der Rückblick auf die Jubiläumsaktivitäten war ein besonderer Tagesordnungspunkt, da es sicher nicht alltäglich ist, ein ganzens Jahr einem 125-jährigen Jubiläums zu widmen.

Das Festjahr startete am 27.02.2016 unter großer Resonanz mit einer Messe, mit anschließendem Gang auf den Friedhof, wo kleine Blumengestecke auf den Gräbern der verstorbenen Kameraden niedergelegt wurden.

Ebenfalls fand wie alljährlich das Hüttenfest an Christi Himmelfahrt, allerdings unter dem Jubiläumsmotto an der Feuerwehrhütte statt. Als kleine Besonderheit wurde unsere „Jubiläumwurst“ gereicht, welche bei allen Gästen sehr begehrt war.

Am 20.08.2016 veranstalteten wir am CAP-Markt in Hillscheid einen Informationstag rund um die Feuerwehr, welcher ebenfalls ein voller Erfolg war.

Als Höhepunkt am 17.09.2016 im Jubiläumsjahr wurde neben einer umfangreichen Ausstellung am Limesturm und dem Gelände der Firma WEPA u.a. eine Flashover-Backdraft-Box Simulation vorgeführt Der Besuch des Rettungshubschraubers Christoph 23, eine Ausstellung des THW Montabaur, sowie eine Vorführung der Jugendfeuerwehr der VG Höhr-Grenzhausen rundeten das Rahmenprogramm ab.

Am Abend heizten uns dann noch die Bands „Hörgerät“ und „Mega-Band“ bis 1 Uhr ein.

Das traditionelle Abkochen am 03.Oktober war ein weiterer Termin bei schönstem Herbstwetter im Jubiläumsjahr, auch hier war die „Jubiläumswurst“ neben dem Spießbraten vom Holzkohlegrill sehr gefragt!

Den Abschluss bildete letztes Jahr der Weihnachtsmarkt auf dem alten Schulhof wo das Jubiläumsjahr erfolgreich abgeschlossen wurde.

Die Feuerwehr Hillscheid bedankt sich auch jetzt nochmals bei allen Gästen, die sie in dem Jubiläumsjahr begrüßen durften.

Auch in diesem Jahr wird das Hüttenfest an „Christi Himmelfahrt“ am 25.05.2017 an der Feuerwehrhütte stattfinden, am 20.06.2017 wird zusammen mit der Kirmesgesellschaft der Kirmesbaum aufgestellt und am 03. Oktober das traditionelle Abkochen mit dem DRK ausrichten.

Am 29.10.2017 wird die Feuerwehr wieder an der Feuerwehrwallfahrt in Kamp-Bornhofen teilnehmen, welche in diesem Jahr bereits zum 15. Mal ausgerichtet wird.

Abschließen werden wir das Jahr 2017 am 9. Dezember mit unserer Weihnachtsfeier

Zum Schluss berichtete Johannes Böhm über die Feuerwehrhütte. Die Vermietungen haben sich auf einem gleichmäßigen Niveau eingependelt. Im Jahr 2016 wurden aufgrund des Jubiläums weniger Arbeiten verrichtet - hier werden aber in diesem Jahr weitere Arbeiten folgen.

Nach dem Ende des offiziellen Teils klang der Abend mit einem kleinen Imbiss in Buffetform aus.


Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid üben Atemschutznotfalltraining

Am Samstag den 04.03.2017 fanden sich einige Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid im Gerätehaus in Höhr-Grenzhausen zusammen, um am Atemschutznotfalltraining der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen teilzunehmen.

In diesem Notfalltraining sollen die Teilnehmer für Notsituationen sensibilisiert werden, um sich als Retter von verunfallten Feuerwehrkameraden oder auch als verunfallter Atemschutztrupp richtig verhalten zu können. Für diesen Fall wurde letztes Jahr eine so genannte „Atemschutznotfalltasche“ angeschafft. In der Tasche befindet sich eine Atemluftflasche mit einer verlängerten Mitteldruckleitung, um einen Atemschutzgeräteträger im Falle einer Luftnot mit Atemluft versorgen zu können. Zudem wird eine Rettungshaube mitgeführt, die ebenfalls an die Atemluftversorgung angeschlossen werden kann. Darüber hinaus befinden sich mehrere Bandschlingen sowie eine Rettungsschere in der Tasche, um einen verunfallten Kameraden ins Freie retten zu können.

Bereits im Dezember letzten Jahres wurde den Kameraden die Theorie durch den Ausbilder Patrick Barbanus näher gebracht, sodass das gelernte nun in verschiedenen Übungen angewandt werden konnte. Besonders interessant war es eine Wechselatmung durchführen zu können. Dabei muss der Lungenautomat an der Mitteldruckleitung abgekuppelt werden und dann beim Gegenüber wieder angekuppelt werden. Während der Lungenautomat abgekuppelt ist, besteht keine Möglichkeit, Luft zu holen. Der Umgang damit muss geübt werden, damit auch unter wenig oder gar keiner Sicht die Handgriffe sitzen.

Alle Atemschutzträger hoffen, dass das geübte Wissen nie angewendet werden muss, und alle Kameraden immer sicher und gesund aus dem Einsatz zurückkehren können!


Umgang mit Brandmeldeanlagen

Am 03.02.2017 stand für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid der Umgang mit Brandmeldeanlagen, kurz BMA, auf dem Dienstplan.

Brandmeldeanlagen sind Gefahrenmeldeanlagen, die Personen zum direkten Hilferuf bei Brandgefahren dienen und/oder Brände zu einem frühen Zeitpunkt erkennen und melden. Sie können ohne menschliche Mithilfe einen entstehenden Brand feststellen, gefährdete Personen alarmieren und Löschkräfte mobilisieren. Brandmeldeanlagen dienen dem Schutz von Personen und Sachwerten und nehmen mittlerweile eine zentrale Stellung im Brandschutz ein.

Nach einem kurzen Theorieteil, in dem die wichtigsten Begriffe einer Brandmeldeanlage gemeinsam mit den Ausbildern erörtert wurden, konnte eine von aktuell drei Brandmeldeanlage in Hillscheid besichtigt werden. Gemeinsam fuhr man zur Firma WEPA ins Gewerbegebiet, wo die einzelnen Komponenten einer solchen Anlage nochmal im Detail besprochen wurden. Ebenfalls wurden einige Einsatzszenarien vor Ort durchgespielt, um den Kameraden ein besseres Gefühl für den Ablauf eines möglichen Einsatzes zu vermitteln.

Auch wenn es sich, glücklicher Weise, in den meisten Fällen um Fehlalarmierungen handelt, muss der Ernstfall jedoch geübt werden.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid bedanken sich bei der Firma WEPA, die Ihr Gebäude für diese Übung zur Verfügung gestellt hat.


Frohe Weihnachten

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hillscheid wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit, ein Frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr 2017

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